08. Feb
Chrisfader & Testa - Overland 1 like this
"Turntablism aus Österreich“ war mir bis auf die Waxolutionists auch als österreichische MK-Vetreterin, wie sicher den meisten deutschen Lesern hier, ein Fremdgebiet. Das änderte sich jedoch, als ich vor ungefähr einem Jahr den Phonosapiens und ihrem Debut-Album «Circulating Instrument» vorgestellt wurde.
Die österreichische Phonosapiens-Crew, bestehend aus den DJs Sight, M-Tone, und Fisherman, haben doch leider schon seit längerem in dieser Formation nichts von sich hören lassen, jedoch steht auf dem österreichischen Independent-Label «Duzz Down San Records», wo auch Circulating Instrument veröffentlicht wurde, schon der nächste fette Turntabilsm-Release am Start.
DJ Chrisfader und DJ Testa (aka Ghostbusters) sind in Österreich competionsmäßig ganz weit führend. Die beiden haben sich 2002 in Imst,Tirol auf der Schule kennen gelernt und haben unabhängig voneinander angefangen sich mit der Kunst des Turntablism zu beschäftigen. Gemeinsam haben sie in den Jahren 2003 bis 2006 ITF («International Turntablism Federation») Titeln in den Kategorien «Advancement Class», «Beat Juggling» sowie den Teambewerben heimgebracht. Auch International, unteranderem auch in Dublin, haben die beiden schon mitgewirkt und haben sogar 2006 den 4. Platz im ITF Europa Finale belegt.
Nach zahlreichen Mixtapes und Beiträgen für Künstler der österreichischen HipHop-Szene wird nun am 19. März ihr erstes gemeinsames Album names «Overland» veröffentlicht. Das feine Stück wird es in limitierter Version auf Vinyl und auch in digitaler Version ( iTunes) erhältlich sein. Bis dahin gibt’s seit heute schon mal das Snippet und einen Bonustrack.
Snippet
Chrisfader & Testa - Overland (Album Snippet) by Duzz Down San
Bonustrack: Apipa
Apipa by Chrisfader & Testaai, staaaay on wax & enjoy!
«Duzz Down San» ist ein unabhängiges Label, das Anfang 2008 von einer Gruppe österreichischer UndergroundHeads gegründet wurde. Die Motivation und das Konzept hinter dem Label ist der Anspruch innovative Musik, frei von Grenzen der medial bestimmten Ästhetik des Genres, zu machen und somit in erster Linie die paar letzten Heads des Landes zu erreichen, worauf sich auch der Name bezieht: DuzzDownSan («auf dass sie down sind»).

